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Querungshilfen für Fledermäuse Lineare Barrieren, die insbesondere durch den Neu- und Ausbau von Straßen und Bahntrassen entstehen, können Fledermauspopulationen vor allem durch die Zerschneidung des funktionalen Lebensraumverbundes (z.B. zwischen Quartieren und Jagdgebieten) beeinträchtigen. Der Bau von Querungshilfen kann die zu erwartenden Schäden begrenzen und bei sorgfältiger Planung als Verminderungs- oder Vermeidungsmaßnahme anerkannt werden; allerdings sind die Erfahrungen dazu noch sehr jung und der Kenntnisstand ist entsprechend gering. Seit über 15 Jahren beschäftigen sich Dr. Robert Brinkmann und seine Mitarbeiter im Planungsbüro mit den Auswirkungen von Verkehrstrassen auf die Fledermauspopulationen. 2003 gründete Robert Brinkmann die Arbeitsgemeinschaft Querungshilfen, mit dem Ziel den aktuellen Kenntnistand zum Thema zu erfassen und als Positionspapier zu veröffentlichen. Das Positionspapier ist als Handreichung für die Planungspraxis gedacht und fasst die fachlichen Empfehlungen der mit dem Problemfeld befassten Fledermausexperten zusammen. Das Positionspapier "Schadensbegrenzung bei der Lebensraumzerschneidung durch Verkehrsprojekte Kenntnisstand - Untersuchungsbedarf im Einzelfall – fachliche Standards zur Ausführung" steht hier zum Download zur Verfügung. Download des Positionspapieres (Stand April 2003, pdf-Format, 77KB) Im Oktober 2008 trafen sich die Experten der AG Querungshilfen, um das Positionspapiers fortzuschreiben. Die Veröffentlichung der Fortschreibung ist geplant. Ein Teil der Ergebnisse der Fortschreibung wurde bereits im Sächsischen Leitfaden "Planung und Gestaltung von Querungshilfen für Fledermäuse in Sachsen – ein Leitfaden für Straßenbauvorhaben im Freistaat Sachsen" veröffentlicht. Der Leitfaden stellt aktuell die bundesweit umfassendste Übersicht zum Thema Querungshilfen für Fledermäuse an Straßen dar. Download des Leitfadens (pdf-Format, 8 MB)
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